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Live: Maschinist & Infarkt XIII im Rock Center

Der Heavy Metal Club Knights of Thor und das Rock-Center luden am 6. Oktober zum Ohrenschmaus: Die Neue Deutsche Härte-Band Maschinist, unterstützt von Infarkt XIII gaben mächtig was auf die Lauschlappen. Infarkt XIII Den Anfang machten die Lokalmatadoren Infarkt XIII. Die 2013 gegründete Band hat mit ihrem deutschsprachigen Metal, dem mehr als soliden Kunsthandwerk und jeder Menge Spaß an der Sache ein perfektes Fundament für den Abend gegossen. Es ist immer befreiend, wenn da jemand nicht nur seinen Job macht, sondern das Ding lebt. Tja, und das Ding macht wirklich Laune: Drums, die perfekt in den Sound eingebettet sind und mächtig Dampf machen, ein Bass, der eine ordentliche Basis schafft, präsente Sechssaitige und ein Frontmann, der stimmlich und vom Auftreten her dieses Prädikat auch verdient. Läuft! Um mal unserem Motto des Un-Blogs (siehe oben) nachzukommen: Ich habe keine Setlist und auch keine komplette Analyse. Wenn eine Band das Tempo und meine Aufmerksamkeit hochh...

Live: Hellpower Party in Bad Zwischenahn

Inmitten des idyllischen Ammerlandes hat der Oldenburger Heavy Metal Club Hellpower e.V. am 15.09. seine jährliche Hellpower Party zelebriert. Eingerahmt von Baumschulen haben vier Bands das Gehölz ordentlich wackeln lassen. Skulled Den Anfang machten die New Thrasher Skulled aus Bremen. Der Frontmann lobte auch gleich das Konzept der Veranstalter, die mit einem fairen Fixbeitrag für freies Essen, freies Trinken und freie Musik sorgten. Da hat nämlich auch die erste Band schon eine Menge Publikum. Hatter recht... Musikalisch waren die Jungs ein perfekter Opener. 'N büschen Thrash, um die müden Knochen in Schwung zu bringen und so das richtige Gefühl für den Abend zu bekommen... Ging gut. Wir hatten ja auch noch etwas Fahrerei in den Beinen, dann noch schnell Auto abstellen und zum Gelände laufen, orientieren... Skulled hat es für mich irgendwie richtig leicht gemacht, in den musikalischen Abend reinzuschlittern.  Macht Euch ein Bild, wie gewohnt ein Video. Das sagt mehr al...

Live: Mob Rules im Helvete Pub (Album Release Show)

Gleich vorweg, das waren nicht nur Mob Rules am 25. August im Helvete Pub zu Oberhausen, da waren auch Fairytale und Layment und alle haben saumäßig Spaß gemacht. Aber Mob Rules waren eben unser persönlicher Magnet und was ist besser als die funkelnagelneue Scheibe direkt bei der Combo zu kaufen? Trotzdem haben wir natürlich vorher Youtube angeschmissen und gehört, was die anderen so auf die Lauscher geben. Ja, gefällt... Also gespätstückt, ab auf die Bahn mit der Pommesbude (=Wohnmobil) und total politisch unkorrekt über die A31 in den Pott gedieselt. Um das aber nicht weiter in einen Reisebericht zu verwandeln: 15 Minuten vor eigentlicher Öffnung standen wir dann also vorm "Höllenpub" Fairytale Die Band aus Recklinghausen machte den Starter und das mit gutem Recht. Die Jungs haben sichtlich Spaß auf und vor der Bühne und gaben gleich mal mächtig Gas. Wie soll ich es es beschreiben? Klassischer Metall mit hohem Tempo, vollem Sound und viel Spaß. Auch wenn das Publik...

Zeitreise: "Black Betty" von Ram Jam

Irgendwie kam mir heute "Black Betty" in den Sinn und da war es wieder, dieses nostalgische Gefühl. Neugierig wie ich bin, musste ich gleich mal das "One Hit Wonder" Ram Jam googeln. Um es kurz zu machen: So richtig lief es nicht für die Kombo rund um Leadgitarrist Bill Bartlett. 1977 gegründet, 1979 aufgelöst. Produzenten geben die Richtung vor ,"Bandleader" Bartlett wurde kaltgestellt und das Kuriosum schlechthin: Als "Black Betty" erschien, gab es Ram Jam  eigentlich noch gar nicht. Das war eher ein Ding seiner vorigen Band Starstruck.  Aber es war halt erfolgreich und *zack* wurden Bandmitglieder gesucht, die Plattenfirma Epic Records stieg ein, das erste Studioalbum wurde produziert und... Naja, der Erfolg blieb aus. Bis auf die schwarze Elisabeth. Erinnert Euch das an was? Jepp, an die Castingsbands, die heute auch so rumtoben. Das ist keine neue Erfindung.  Man gab allerdings nicht sofort auf. Ein zweites Studioalbum ging in Pr...

Wacken: Keine Visa für Waisen

Dass ich mal einen Artikel der B... teile, hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber hey, manchmal muss man die Info auch nur als solche betrachten. Was ist passiert? Das Wacken Open Air hat einen Link mit der Hinweis geteilt, warum einer der Slots so lange unbesetzt blieb. Das war eben dieser Artikel  und den fasse ich mal kurz zusammen:  Drei Waisenkinder aus Phnom Phen (Kambodscha), die echt die Arschkarte gezogen haben, wurden vor gut dreieinhalb von ihrem Schweizer Betreuer zu einem Metal-Konzert gezerrt. Vom Slum in den Moshpit sozusagen. Und die Jungs waren offenbar gar nicht so einfach, wohl ein bisschen aggressiv. Prompt wurde eine Band namens Doch Ckae gegründet, und ab dafür. Sind richtig steil gegangen.  W:O:A wird auf sie aufmerksam, lädt sie ein, Betreuer kommt mit, Pässe werden ausgestellt nur... Die Deutsche Botschaft lehnt die Visaanträge ab. Nix mit Wacken. Obwohl der Lebensunterhalt während des Festivals gesichert ist, Rückflugtickets vorliegen ...

Tipp: Alien Weaponry

Ja, das ist schon eine geile Nummer... Ich mache das immer Semi-Oldschool: In einer Metalzeitschrift lese ich Rezensionen und Berichte und wenn etwas interessant klingt und ich es nicht kenne, suche ich diverse Videoportale ab (manchmal auch Online-Händler, bei denen man die Stücke anspielen kann). Dann gehe ich in den Laden und kaufe/bestelle in der Regel eine CD. Ich will's nicht einfach... 😆 So bin ich auf Alien Weaponry gestoßen. Das Vorschaubild des Viedos sah ungewöhnlich aus. Angeklicket, ausgerastet... Naja, angenehme angetan. Wikipedia zeichnete für den Rest verantwortlich. Die Grundungsmitglieder dürften jetzt 16, 18 Jahre alt sein. Die Band gibt es aber schon acht Jahre. Warum auch nicht, ging mir fast genauso, nur halt eher im barock-sakralen Bereich. Und ich konnte mich hinter der Orgel verstecken.. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben, helft mir da bitte: Ist das Ethno-Thrash mit progressiven Einflüssen? Auf jeden Fall ist es ein fetter, kraftvoller Sound, der...

Ghost, eine Meinung

Ich mag Judas Priest. Ich mag Dream Theater. Ich mag Saxon. Ich mag auch Ghost... Warum? Zugegeben, ich bin anfällig für gute Shows, die gerne etwas düster und martialisch sind, aber auch hintergründigen Witz haben (Ballermann fällt daher aus, definitiv, uneingeschränkt!). So richtig "Metal" ist die neue Scheibe Prequelle nicht. Fast schon eine Ausrede für Metalheads, auch mal nach Disco zu zappeln. Was soll ich lange erklären. Alex, der dunkle Parabelritter spricht mir aus der Seele. Schaut es Euch an: