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Unsere Spotify-Favoriten im April 2020

Natürlich stöbern wir viel auf diversen Plattformen, in Magazinen... Immer auf der Suche nach der nächsten CD. Hier die Songs bei Spotify, die uns im April besonders "ins Ohr gefallen sind". Viel Spaß! 


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Beliebte Posts aus diesem Blog

Live: Leprous im Luxor (Köln, 30.10.2017)

Wie soll ich sagen, ich mache es mal norddeutsch kurz: Ouhauerha... Ernsthaft, es war anstrengend. Das lag vielleicht nur an den drei intensiven Tagen im Vorfeld, die wir mit Eishockey und Freunden verbrachten. Die norwegische Band Leprous verlangte mir vor ausverkauftem Haus in jedem Fall einiges an Konzentration ab. Ich mag ja Prog unheimlich gerne und genieße es unheimlich, in einem Song gleich mehrere Stücke zu hören. Leprous hat da wirklich was auf dem Kasten. Nach einer Stunde wusste ich nicht mehr, ob ich fünf oder 34 gehört habe. Voller Sound mit allem, was dazu gehört, technisch sehr ansprechend und irgendwie ein große Bandbreite von Synthis bis zu Metalriffs. Was mich letztlich irritiert hat, war die hohe Stimmlage des Sängers Einar Solberg. So stelle ich mir eine gelungene Jam-Session vor, bei der Morten Harket von a-ha vorbeischaut.  Ach ja... ist ja auch Norweger. Ich glaube, ein Norweger mit einer tiefen, sonoren Stimme würde mich aktuell auch gerade irritieren...

Coast Rock 2017, Emden

Das eine Hobby ist wirklich nur noch Freizeitbeschäftigung und es bleibt wieder Zeit für andere Dinge. Andere Dinge, die auch Spaß machen. Nachdem wir total schreibfaul waren und uns Berichte über Hellfest und Wacken erspart haben, hier mal was "kleines feines". Das Coast Rock Festival in Emden ist nun eine ganz andere Hausnummer. Viel kleiner und geschätzt nicht mal 1.000 Besucher. Aber geil! Familiär, entspannt, locker und an einem Tag abgehakt. Blöd ist nur, wenn das das andere Hobby -Eishockey- einem etwas die Tour vermasselt. Ein Heimsieg hat uns in der lokalen Eishockeykneipe noch etwas beschäftigt und die Fahrtüchtigkeit musste erst einmal hergestellt werden. Also ab in die Pommesbude (=Wohnmobil) und los gehts. 130 Kilometer sind doch irgendwie schnell bewältigt. Auf die im Vorfeld gestellte Frage, wo man sich denn hinstellen könne, kam die Antwort: "Fragt mal nach Uwe, wenn ihr da seid". Uwe war nicht zu finden, aber wie erwartet hat es geklappt. Fami...

Wacken: Keine Visa für Waisen

Dass ich mal einen Artikel der B... teile, hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber hey, manchmal muss man die Info auch nur als solche betrachten. Was ist passiert? Das Wacken Open Air hat einen Link mit der Hinweis geteilt, warum einer der Slots so lange unbesetzt blieb. Das war eben dieser Artikel  und den fasse ich mal kurz zusammen:  Drei Waisenkinder aus Phnom Phen (Kambodscha), die echt die Arschkarte gezogen haben, wurden vor gut dreieinhalb von ihrem Schweizer Betreuer zu einem Metal-Konzert gezerrt. Vom Slum in den Moshpit sozusagen. Und die Jungs waren offenbar gar nicht so einfach, wohl ein bisschen aggressiv. Prompt wurde eine Band namens Doch Ckae gegründet, und ab dafür. Sind richtig steil gegangen.  W:O:A wird auf sie aufmerksam, lädt sie ein, Betreuer kommt mit, Pässe werden ausgestellt nur... Die Deutsche Botschaft lehnt die Visaanträge ab. Nix mit Wacken. Obwohl der Lebensunterhalt während des Festivals gesichert ist, Rückflugtickets vorliegen ...